September 2017

Immer mehr Jugendliche absolvieren ein Sommerpraktikum

SÜDTIROL Mehr als ein Drittel aller Jugendlichen in Südtirol absolvierte während der Sommermonate ein Praktikum. Im heurigen Sommer waren es 6.236 Praktikanten. Im Vorjahr 6.056 und 2015 1.000 weniger. Dies geht aus den Daten der Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt hervor. Im Sommer 2017 machten 3.538 Schüler und Studenten zum ersten Mal ein Praktikum. Das sind 57 % aller Praktikanten. 68 % waren Oberschüler, 18 % Berufsschüler und 14 % Universitätsstudenten.

Land zahlt einen Teil der Beiträge und Rechnungen erst Anfang 2018

SÜDTIROL Die Ausgaben, die das Land Südtirol bisher getätigt hat, überschreiten um 300 Millionen Euro jene des Vorjahres. Angesichts der einschränkenden Vorgaben des Stabilitätspakts wird das Land einen Teil der für 2017 geplanten Zahlungen von insgesamt 4,5 Milliarden Euro auf den Jänner 2018 verschieben müssen. Es handelt sich dabei um Zuwendungen für Vermögenswerte von etwa 80 Millionen Euro mit Auszahlungsdatum nach dem 1. September 2017. Mehrjährige Zuwendungen und Studienstipendien sind somit nicht betroffen. Dasselbe gilt für den Rotationsfonds.

Industrie 4.0: Innovation-Hub gegründet

BOZEN Das neue regionale Innovationsnetzwerk, das die Unternehmen auf ihrem Weg Richtung Industrie 4.0 begleiten soll, ist gegründet. Mit dem Abkommen, das von Confindustria Trentino-Südtirol, Confindustria Trient, Unternehmerverband Südtirol, HIT Hub Innovazione Trentino und IDM Südtirol unterzeichnet wurde, entsteht der „Digital Innovation Hub“, eine Anlaufstelle für die Unternehmen bei der Umsetzung von Prozessen zur Automatisierung und Digitalisierung.

Einzelhandel: 87 Prozent der Unternehmer rechnen mit befriedigendem Betriebsergebnis

SÜDTIROL Aus dem Wirtschaftsbarometer des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung für den Einzelhandel geht hervor, dass etwa 87 Prozent der Unternehmer davon ausgehen, heuer ein befriedigendes Betriebsergebnis zu erzielen. Der Umsatz im Einzelhandel ist heuer etwas angestiegen, was teilweise auf die Preissteigerungen zurückzuführen ist. Gleichzeitig melden aber die Kaufleute eine Zunahme der Kosten, die sich negativ auf die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit auswirkt.

Technologiepark in Bruneck geplant

BRUNECK Gestern (21. September) wurde das Projekt für den neuen Technologiepark mit Schwerpunkt Automotive in Bruneck vorgestellt. Dieser soll künftig eng mit jenem in Bozen zusammenarbeiten und Betrieben helfen, mit der schnellen Entwicklung der Technologie und Digitalisierung in der Automotive-Industrie Schritt zu halten. Er soll der Branche mehr Sichtbarkeit geben sowie die Aus- und Weiterbildung forcieren, um dem Facharbeitermangel entgegenzusteuern.

Der Tourismus boomt in Südtirol und im restlichen Italien

ALTO ADIGE Aus dem Wirtschaftsbarometer des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen geht hervor, dass 85 Prozent der Unternehmen im Tourismus heuer die Rentabilität als positiv bewerten. Grund dafür sind die steigenden Nächtigungen. Im ersten Halbjahr 2017 hat Südtirol nämlich über 13,7 Millionen Nächtigungen verbucht. 380.000 Nächtigungen mehr, als im Vorjahressemester. Der Anstieg betrifft neben der traditionellen Gästen aus Italien (+3,5 Prozent) und Deutschland (+1,7 Prozent) auch die Touristen aus anderen Ländern.

Mytricky, die App für Schnäppchenjäger

MERAN Mytricky ist eine Shopping-App, die auf preisreduzierte Waren aufmerksam macht für die sich der Nutzer interessiert. Sie wurde im Februar vom Meraner Unternehmer Thomas Kling lanciert und zählt heute knapp 2.000 User. „Mytricky ist kostenlos und kann ohne Anmeldung heruntergeladen werden“ , sagt Thomas Kling, Ideator der App. „Geschäfte haben hier die Möglichkeit, ihre Angebote ohne Streuverlust zu bewerben, da die Produkte von Personen gesehen werden, die sich auch für die angebotene Ware interessieren.“

Welche Rechte hat ein Passagier im Falle einer Flugannullierung?

SÜDTIROL Welche Rechte hat ein Reisender im Falle einer Flugannullierung? Nach dem EVZ Italien - Büro Bozen muss die Fluggesellschaft dem Fluggast das Ticket vollständig rückerstatten und eine Umbuchung auf einen Ersatzflug zum Endziel - zum frühestmöglichen Zeitpunkt bzw. zu einem späteren Zeitpunkt nach Wunsch des Reisenden - anbieten. Außerdem muss die Fluggesellschaft Betreuungs- und Unterstützungsleistungen (wie Essen, Trinken, Übernachtung) in einem angemessenen Verhältnis zur Wartezeit zur Verfügung stellen.