Oktober 2017

Unibz will neue Talente anziehen

BOZEN In 20 Jahren hat die Unibz 130 Kooperationen mit Partneruniversitäten in 40 Ländern erreicht. Das akademische Fixpersonal wurde von 103 auf 129 gesteigert sowie 35 Studienprogramme wurden eingerichtet. Auch das Angebot an wissenschaftlichen Tagungen wurde erweitert. Derzeit sind 200 Doktoranden an der Unibz aktiv. In Zukunft sollen aber mehr Talente angezogen werden, um die Forschung zu stärken.

“120 Seconds”: Am 24. November findet das überregionale Finale statt

BOZEN Bioprodukte für Allergiker, eine Hi-Tech-Anlage, um Getränke anzuzapfen, und Kaugummis mit Koffein: Diese drei Geschäfts-Ideen haben beim Ideenwettbewerb “120 Seconds” die Jury überzeugt. Alle drei Ideen, die sich für das Finale qualifiziert haben, kommen aus dem Bereich Food & Beverage.

Valentina Moling aus Bruneck hat Backwaren-Produkte in Bio-Qualität entwickelt, die 90 Prozent aller Intoleranzen und Allergien ausschließen, weder Zucker noch Gluten enthalten und mit besonders nährstoffreichen Zutaten angereichert sind, sogenannten “Superfoods”.

TerraXcube: Die neue „Wundermaschine“ für Unternehmen und Forscher

BOZEN In einem Jahr soll der terraXcube im NOI Techpark fertiggestellt sein. Eine Infrastruktur, die einzigartig auf der Welt ist und in der alle Klimasituationen auf der Erde simuliert werden können. Umweltfaktoren wie Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung können hier einzeln oder in Kombination eingesetzt werden. Entstehen soll der terraXcube auf 1.240 Meter Fläche im Gebäude D1.

Die Südtiroler Unternehmen in Zahlen

SÜDTIROL Aus der ASTAT-Studie über die Tätigkeitsbereiche und Größe der Betriebe in Südtirol ergibt sich, dass die meisten Unternehmen im Handel, Transport und Gastgewerbe (40,9%), gefolgt von den Anderen Dienstleistungen (36,6%) und vom Baugewerbe (12,3%) tätig sind. 43,7% der Arbeitnehmer arbeiten im Handel, Transport und Gastgewerbe, 26,2% in den Anderen Dienstleistungen, 19,5% im Produzierenden Gewerbe und 10,7% im Baugewerbe. In den Südtiroler Unternehmen sind durchschnittlich 4,3 Personen beschäftigt.

Arbeitsvermittlungszentren bleiben länger offen

BOZEN Am 2. und 3. November und vom 6. bis zum 8. November werden die Arbeitsvermittlungszentren Bozen, Meran, Neumarkt und Brixen ihre Büros länger offen halten. Dadurch soll der Andrang der saisonal Beschäftigten, die sich arbeitslos melden möchten, besser bewältigt werden. Die Arbeitsvermittlungszentren in Bozen, Meran, Neumarkt und Brixen werden zusätzlich zu den Öffnungszeiten am Vormittag (ab 8 Uhr) auch an den Nachmittagen von 14 bis 16 Uhr geöffnet bleiben. In Meran wird das Arbeitsvermittlungszentrum schon um 7.30 Uhr aufmachen.

HUBZ: Neuer Coworking Space in Bozen eröffnet

BOZEN Gestern (24. Oktober) wurde der neue Coworking Space HUBZ in der Giotto Straße in Bozen offiziell eröffnet. Auf einer Fläche von mehr als 600 m2 können Freiberufler, Start-ups, Genossenschaften und Unternehmen hier einen Arbeitsplatz mieten. Insgesamt stehen Interessierten 15 Arbeitsplätze in Open Space Räumlichkeiten, neun Büros, ein Versammlungsraum und ein Konferenzraum für Kurse und Treffen zur Verfügung.

Wo verdienen die Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft am meisten?

SÜDTIROL Das ASTAT hat die Entlohnung der Arbeitnehmer in der Südtiroler Privatwirtschaft in den Jahren 2010 bis 2015 untersucht. Dazu sind die Daten des Fürsorgeinstituts NISF/INPS herangezogen worden. Aus der Untersuchung geht hervor, dass die Beschäftigten in der Landeshauptstadt am meisten verdienen. Jene im Vinschgau und in den Gemeinden in den peripheren Lagen erhalten hingegen den geringsten Lohn. Die Bereiche mit der höchsten Entlohnung sind die Finanz-und Versicherungsdienstleistungen, gefolgt von der Energieversorgung.