“Grüne” Mobilität, neue Beförderungsmittel für STA und SASA

“Grüne” Mobilität, neue Beförderungsmittel für STA und SASA

Mo, 29/10/2018 - 12:09
Posted in:

Der Einkauf von umweltverträglichen Transportmittel für Meran und der Vinschgau ist bestimmt. 67 Millionen werden für 7 Züge und 5 elektrische Busse ausgegeben, darunter der 7% wird von der italienischer Transportministerium finanziert.

Sieben Züge und fünf Busse werden die umweltfreundliche Fahrzeugbestand der Provinz erweitern, für eine gesamte Investition von 67,36 Millionen Euro. Der Entwicklungs- und Kohäsionsfonds (FSC) der Ministerium für Infrastruktur und Verkehr hat jeweils 3,7 Millionen für den ersten Zug und 924.000€ für die elektrische Busse zur Verfügung gestellt. Dieser Fond strebt nach der Schaffung von einer effizienten Gesamtheit von Infrastrukturen und Verkehrsmittel, weil sie als Schlüsselelemente einer tragbaren Wachstum der Wirtschaft betrachten sind.

Die sieben Lokomotiven sind Teil des Projektes für die Elektrifizierung der Vinschger Bahn, der bereits am 16. Dezember 2014 von der Landesregierung genehmigt wurde. Die Vinschger Bahn war die letzte Strecke in Südtirol wo Diesellokomotiven verwendet wurden. Mit den Jahren hat man aber eine beträchtliche Vermehrung der Reisende bemerkt (zirka 2 Millionen pro Jahr), die noch weitere Unbehaglichkeiten verursacht hat – zusätzlich zu der Dieselkraftstoff ursachten Umweltbelastung. Dieser Problemkreis hat der Finanzierung von der vorher zu kostspielig befandene Elektrifizierung der Strecke erfordert. Die Arbeiten schreiten schnell voran: die Ingenieure der STA erwarten, dass das Projekt bis 2020 abgeschlossen sein wird.

"Mit der technischen Anpassung an der Vinschger Bahnlinie und der Anpassung eines Teils der bestehenden Züge an die neuen Sicherheitsstandards können in Zukunft Züge von Innsbruck bis nach Mals durchfahren", so hat sich Kompatscher geäußert. Die Länder Tirol und Südtirol hatten 2013 eine Grundsatzvereinbarung zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs getroffen. Ein erster Schritt folgte im Jahr darauf mit der Einführung der zwei Tagesrandverbindungen zwischen Bozen und Innsbruck in beiden Richtungen. Laut neuem Fahrplanmodell soll es bereits ab 2021 mit der Elektrifizierung der Vinschger Bahn stündliche Durchbindungen Mals-Bozen-Innsbruck geben.

Auch der Schweiz hat seiner Interesse an der Projekt gezeigt. Letzter Donnerstag hat eine Delegation von Eisenbahntechnikern der Schweizer Bundesbahnen unter anderem die Riggertalschleife besucht, und hat dem Südtiroler Mobilitätsvorhaben Beachtung geschenkt. Die Techniker der SBB arbeiten derzeit am Bau des neuen Ceneri-Basistunnels, einem 15 Kilometer langen, zweigleisigen Eisenbahntunnel im Schweizer Kanton Tessin. Der Ceneri-Basistunnel wird dem Gotthardtunnel als südlicher Zubringer dienen und soll Ende 2020 eröffnet werden.

Credits
USP